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Investmentupdate

Wann kommt die Inflationswelle?

BlackRock Marktausblick
23. Februar 2021

Warum, so fragen sich viele, sollte es diesmal anders sein als nach der Finanzkrise? Warum also sollte die Kombination aus Konjunkturpaketen und sehr expansiver Geldpolitik diesmal zu höherer Inflation führen, nachdem ein sehr ähnliches Rezept in der Erholung nach 2009 nicht wirklich funktioniert hatte? Die Antwort ist, dass erstens die fiskalischen und monetären Impulse diesmal noch um ein Vielfaches stärker sind, dass sie zweitens über ein im Vergleich zu 2009 wesentlich intakteres Bankensystem in die Realwirtschaft übertragen werden und dass drittens der ökonomische Neustart anders als in früheren Erholungen, vor allem wohl viel abrupter verlaufen wird. Vermutlich wird eine Welle aufgestauter Nachfrage in dem Moment angeschoben, wenn Lockdowns gelockert werden und die Menschen endlich wieder Güter und Dienstleistungen konsumieren können, die ihnen monatelang verwehrt waren. Dazu kommt, dass diese aufgestaute Nachfrage durchaus auf ein verknapptes Angebot treffen könnte, weil viele Unternehmen nicht bis in die Neustartphase hinein überleben werden. Zu dieser Kombination aus Übernachfrage und eventuell knapperem Angebot gesellen sich – typisch im Aufschwung – steigende Energiepreise (der Ölpreis ist seit Jahresanfang bereits um über 20% gestiegen) und administrierte Preise wie etwa die Mehrwertsteuernormalisierung in Deutschland zum Jahresbeginn. In Summe rechnen verschiedene Prognosen mit erheblichen Sprüngen im Preisniveau über die letzten Monate. In Deutschland dürfte im Jahresverlauf bei der Jahresrate der Verbraucherpreise die Drei vor dem Komma auftauchen. In den USA haben sich die marktbasierten Inflationserwartungen bereits um rund 120 Basispunkte von ihrem Tief vor knapp einem Jahr entfernt.

Zwei grosse Fragen schliessen sich an. Erstens, ist die Inflationswelle temporär, das heisst läuft sie els Einmaleffekt für 12-18 Monate durch die Statistik und geht dann auf ihr Vor-Covid-Niveau um 1% zurück? Oder ist der zu erwartende Sprung dauerhaft? Für letzteres müsste man wohl ein nachhaltiges Durchwirken des wirtschaftlichen Neustarts auf die Löhne unterstellen, also den Beginn einer Lohn-/Preisspirale. Dagegen sprechen nach wie vor die Möglichkeit, Arbeit in Lohn-günstigere Standorte zu verlagern, etwa nach Osteuropa, sowie die fortschreitende Technisierung, vor allem Digitalisierung der Arbeitswelt. Das Gesamtergebnis ist also derzeit schwer zu beurteilen. Hier schliesst sich aber die zweite grosse Frage an, wie nämlich die Zentralbanken mit der anstehenden Inflationswelle umgehen. Unsere Annahme ist, dass anders als in früheren Erholungsphasen die Zentralbanken nicht gleich in eine Normalisierung der Inflationsraten Richtung 2%-Ziel hinein bremsen werden, der Zinsanstieg also im Verhältnis zur Inflation relativ schwach verlaufen wird. Diese „neue Nominalzinswelt“ ist bereits in den USA zu beobachten. Seit März sind die am Markt gepreisten Inflationserwartungen um rund 120 Basispunkte gestiegen, die zehnjährigen Treasury-Renditen aber nur um rund 50 Basispunkte. Normalerweise ist der Zusammenhang wesentlich enger. Und auch für die nächsten Monate erwarten wir, dass die Nominalzinsen in den USA zwar weiter steigen werden, im Verhältnis zur Inflation aber atypisch wenig. Die Realzinsen bleiben also sehr niedrig und somit die Attraktivität realer Assets ungebrochen.

Von der Pandemiefront kam am Wochenende die gute Nachricht, dass der BionTech/Pfizer-Impfstoff vermutlich nicht nur vor Covid, also der Krankheit selbst schützt, sondern dass sich Geimpfte gar nicht erst infizieren und damit den Virus auch nicht weitergeben können. Dies wurde mit einer Wahrscheinlichkeit von 89,4% angesichts einer Datenauswertung von 1,7 Millionen Geimpften in Israel hergeleitet. Allerdings ist die Studie noch nicht endgültig begutachtet, die Daten daher mit Vorsicht zu geniessen. Auf der anderen Seite stagniert in Deutschland die 7-Tages-Inzidenz bei rund 60, weit entfernt von der für eine Lockdown-Öffnung angestrebten 35. Dies könnte an einem immer höheren Anteil der ansteckenderen britischen B.1.1.7-Variante liegen, der sich im Wochenrhythmus zu verdoppeln scheint und inzwischen bei 30-40% liegen könnte. Sollte B.1.1.7 zur dominierenden Variante werden wie etwa in Tschechien oder Portugal, wäre eine Öffnung des Lockdowns, die immer lauter von einer immer coronamüderen Gesellschaft gefordert wird, brandgefährlich.

Wann kommt die Inflationswelle?

BlackRock Marktausblick
23. Februar 2021

Angesichts der beginnenden Inflationsreaktion in den USA (allein 15 Basispunkte bei den zehnjährigen Staatsanleihen über den Verlauf der letzten Woche, so dass unsere Fixed Income-Strategen inzwischen von der Gefahr eines „Term Premium Tantrum“ reden) stufen wir in der taktischen Allokation Staatsanleihen auf Untergewichten, ebenso Unternehmensanleihen, deren Spreads zuletzt enorm gesunken sind. Für Aktien bleiben wir übergewichtet, vor allem in den USA und in Schwellenländern. Zusätzlich stufen wir Europa auf Neutral hoch, um die Aussichten auf den ökonomischen Neustart nach Covid besser im Portfolio abzubilden. 

 

DWS Marktausblick Kompakt | Die Rückkehr der Inflation? | 17. Februar 2021

Die Inflationsrate in der Eurozone hat im Januar den stärksten Anstieg seit Einführung des Euro hingelegt. Zeichnet sich hier bereits eine Tendenz zur Erhöhung des Preisniveaus von Gütern und Dienstleistungen ab? Im aktuellen Marktausblick veranschaulicht der DWS Chefvolkswirt Europa, Dr. Martin Moryson die aktuellen Entwicklungen.

Was ist das Geldvermögen?

Das Gabler Bank-Lexikon definiert Geldvermögen als "Differenz zwischen Forderungen und Schulden (Verbindlichkeiten) einer Wirtschaftseinheit" (Gabler Bank-Lexikon 14. Auflage, S.609) . In unserem Fall beziffert es das Vermögen der privaten Haushalte in Deutschland. Zum Geldvermögen gehören neben dem Bestand an Bargeld und Sicht- sowie Termineinlagen auch längerfristige Anlageformen. Sachwerte wie Immobilien oder Firmenbeteiligungen hingegegn werden nicht dem Geldverrmögen zugeordnet.

 

Verwendungszweck Betrag
Bargeld und Einlagen2.640.759.700.504,21
Lebens- und Rentenversicherungen2.398.887.424.775,67
Aktien350.406.278.756,86
sonstige Anteilsrechte339.360.893.042,20
Geldmarktfonds1.774.686.301,23
sonstige Investmentfonds668.947.802.662,07
Festverzinsliche Wertpapiere101.784.144.310,09
sonstige Forderungen29.885.902.884,57
  
Gesamt6.531.817.884.556,38

Auszug vom 4.9.2020 um 14 : 29 : 48 Blatt 1 von 1


Aktuelle Entwicklung wird auf Basis einer Trendanalyse für das . Quartal 2020 geschätzt - Alle Angaben ohne Gewähr

Alle Berechnungen erfolgen auf Grundlage von Daten der Deutschen Bundesbank zum 4. Quartal 2019 und 1. Quartal 2020 (Monatsbericht und Zeitreihen 7/2020)

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Falls Großbritannien aus der Europäischen Union (EU) austritt, ohne eine Vereinbarung mit der EU geschlossen zu haben, die es Unternehmen in Großbritannien erlauben würde, im Europäischen Wirtschaftsraum Finanzdienstleistungen zu erbringen („No-Deal-Brexit-Ereignis“), ist der Herausgeber dieser Materialien ab 31. Dezember 2020:

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Betriebsvermögen in Zeiten niedriger Zinsen anlegen

Wenn die Konjunktur gut läuft und die Firmenkonten gut gefüllt sind, suchen viele Unternehmen nach Möglichkeiten, das Geld für geplante Investitionen oder schlechtere Zeiten gewinnbringend anzulegen. Aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase ist es schwierig, flexible Finanzinstrumente mit guten Renditechancen zu finden. Aus diesem Grunde beschäftigen sich immer mehr Unternehmen verstärkt mit Investmentfonds. 

Investmentfonds bieten in der Regel höhere Renditechancen als herkömmliche Sparformen. Zudem kann je nach Anlagebetrag, erwarteter Rendite und Laufzeit über verschiedene Fonds eine breit gestreute Anlage erfolgen. Eine Investition des Betriebsvermögens in Investmentfonds ist transparent und flexibel an die unternehmerische Situation anpassbar, z. B. durch Fondsumschichtung.

Als Sondervermögen sind Investmentfonds gemäß dem Kapitalanlagegesetzbuch vor einer Insolvenz geschützt.

Über Fonds Europe können Unternehmen auf spezifische Depotlösungen für die Anlage von Betriebsvermögen zurückgreifen und von einer großen Fondsauswahl profitieren.

 

 

Anlage von Betriebsvermögen in Investmentfonds mit dem Business Depot

 
Das Depot für Betriebsvermögen (Fonds Europe ebase Business Depot) im Überblick:

 

  • - Zugriff auf das gesamte ebase Fondsspektrum über 7.100 Investmentfonds und Exchange Traded Funds (ETFs)
  • - Verwahrung von bis zu 99 Depotpositionen in einem Depot mit transparentem Festpreismodell
  • - Business Konto inklusive, optional mit Tages- und Festgeldposition
  • - Komfortabler Online-Zugang für die Depotverwaltung und Online-Banking mit firmenkundenspezifischen Features
  • - Abbildung von gemeinschaftlicher Verfügungsberechtigung im 4- oder 6-Augen-Prinzip
  • - Umfangreiches Reporting, das speziell auf die Anlage von Betriebsvermögen ausgerichtet ist
  • - (z. B. Bilanzwertaufstellung, Steuerbescheinigung, Umsatz- und Wertpapierabrechnung mit erweiterten Steuerdaten nach §5 InvStG, Erträgnisaufstellung)
  • - Einfache Einrichtung von Spar- und Entnahmeplänen
  • - Eigenes Expertenteam mit langjähr. Erfahrung in der Betreuung von Unternehmen zur fachlichen Unterstützung bei der Einrichtung der Depots sowie für die laufende Betreuung

Unsere Vision - Freiheit durch Finanzielle Unabhängigkeit - Für alle Menschen in Europa

Unsere Philosophie

 

 

Es ist Unsere Philosophie durch Investmentfonds alle Menschen an dem wirtschaftlichen Erfolg, den sie durch ihre Arbeit erbringen, zu beteiligen – über Einkommen oder Gehalt hinaus, durch Beteiligung. Voraussetzung dafür ist, dass sie sparen.

Dann aber setzen unsere verantwortungsbewussten Informationen ein:

Mit dem Geld in Produktivkapital gehen!

Wir empfehlen dafür Investmentfonds, da sie das Risiko der Beteiligung an nur einem Unternehmen mindern und sie die Beteiligung am Wirtschaftswachstum insgesamt gewährleisten.

 

Unsere Kernkompetenz
 

"Das Rechte erkennen und nicht tun, ist Mangel an Mut." - Konfuzius -

 

Es ist unser Ziel, jeden Bundesbürger zum Aktienfondsbesitzer zu machen.

Nur so erscheint es uns möglich, uns allen - auch unseren Kindern und Enkeln - eine friedliche, sozial ausgeglichene Zukunft zu ermöglichen. Ein Volk von direkten oder indirekten Aktionären, ein Volk von Eigentümern, denkt unternehmerisch und trägt dazu bei, soziale Frontstellungen und Fehlentwicklungen zu beseitigen. 

 

Ein menschenwürdiges Sein erscheint uns ohne ein angemessenes Haben nur philosophisch, nicht aber real möglich.

Wenn alle am Wachstum des Wohlstandes beteiligt sind, ist dies für unser ganzes Land und seine Gesellschaft positiv.

 

Unternehmens Profil

 

Seit 1990 beweisen die Gründer der Fonds Europe Financial Service GmbH hohe Seriosität als Partner für Vermögensaufbau, Alterseinkünfte und Risikoabsicherung. Mittlerweile zählt Fonds Europe zu den wenigen Unternehmens-unabhängigen Vermittlern für Investmentfonds und Absicherungsprodukte in Deutschland. Eine Vielzahl von Kunden konnte sich bis heute von den Vorteilen einer unabhängigen, intelligenten Finanzberatung überzeugen.

Wir sind überzeugt davon, dass unser Ziel, das Produktivkapital auf eine möglichst breite Bevölkerungsschicht zu verteilen, eine herausragende Aufgabe für alle ist, die wie wir innerhalb unserer Wirtschaftsordnung auch sozial motiviert sind.

 

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Warum ausgerechnet Fonds Europe Financial Services?

"Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen ganzen Monat für Geld zu arbeiten.“ (Heinz Brestel, Finanzpublizist)

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  2. Rendite
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Die BÖSE Null